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Und die Widmung lautet ...

Veröffentlicht am 10.01.2015

Als das erste Buch geschrieben war, die letzte Korrektur mit der Lektorin im Verlag besprochen, stellte sich die Frage, ob ich eine Danksagung und eine Widmung schreiben wollte. Darüber hatte ich vorher noch gar nicht nachgedacht...

Warum nicht? Ich würde mich am Ende des Buches bei vielen Menschen bedanken: meinen besten Freundinnen und Freunden, die im letzten Jahrzehnt immer wieder nach meinen Fortschritten gefragt hatten, als wäre es nicht ein absolut unrealistischer und verrückter Wunsch, ein Kinderbuch zu veröffentlichen. Bei meinem Mann, der nie in Frage gestellt hat, dass ich mich nach der Arbeit oder einem aufregenden Tag mit den Kindern für eine Stunde mit dem Laptop verkrümelt habe, weil es mir einfach gut getan hat, noch einmal kurz in eine andere Welt zu tauchen. Bei meiner Mutter, die Alfred Hitchcock-Filme und John Grisham- Hörbücher liebt und trotzdem seit meinen Grundschulzeiten interessiert und aufmerksam  gelesen hat, was ich geschrieben habe, bei ...

Aber irgendwie erschien mir das dann zu persönlich. Darüber wollte ich mit denen, die mich unterstützt hatten, doch lieber persönlich reden und nicht durch ein Nachwort in meinem Buch.

Und die Widmung? Die wollte ich auch nicht schreiben. Denn das Buch war für alle, die es interessiert, für alle, die Abenteuer lieben und wie ich gerne an den Grenzen herumspazieren und sich fragen, was passiert, wenn wir sie überschreiten. Oder ein anderer. Und was der Preis dafür sein wird...

Aber dann fiel mir auf, dass ich eine Geschichte über einen Jungen geschrieben habe, der seine Brüder verloren hatte und verzweifelt nach jemandem suchte, dem er die Schuld dafür geben konnte.

"Für meinen kleinen Bruder"

Ich habe meinen Bruder nicht verloren und bin unendlich dankbar dafür.

Als Kinder haben wir uns geliebt und gestritten. Als Jugendliche hatten wir uns nichts mehr zu sagen.

Und als erwachsene Frau bin ich sehr beeindruckt, was für ein wunderbarer Mann aus meinem kleinen Bruder geworden ist. Deshalb habe ich ihm mein erstes Buch gewidmet.

 

"Für Jakob!

Eines Tages wirst Du fliegen!"

Beim zweiten Buch war es leichter. Obwohl mein Sohn kein Vorbild für die Hautfiguren war und auch niemals sein wird, hat er doch eines mit Benedikt gemeinsam: er will unbedingt fliegen. Am liebsten zum Mars. Aber alle sagen ihm, dass es niemals so weit kommen wird, weil er eine Sehschwäche hat und viele Farben nicht voneinander unterscheiden kann. Er kann kein Pilot werden.

Er hat aber den Plan, etwas zu erfinden, was es ihm ermöglicht, in das Weltall zu fliegen, und ich möchte unbedingt, dass er an seinen Träumen festhält und sich nicht entmutigen lässt. Eines Tages wird er fliegen! Ich weiß nicht, ob er zum Mars fliegen wird, aber er wird fliegen - auf die eine oder andere Weise!

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